Statt nur zu diskutieren, haben die Teilnehmenden geforscht – mit ihren Körpern:
Szenen wurden dargestellt, Spannungen in Standbildern sichtbar gemacht, implizite Dynamiken reflektiert. So wurden emotionale, relationale und oft unausgesprochene Dimensionen von Citizen Science erfahrbar.
Unser Anliegen: zu zeigen, wie der Körper selbst zum Erkenntnisinstrument werden kann – und wie Arts-Based Research Citizen-Science-Projekte erweitern kann. Besonders dort, wo sprachliche oder formale Zugänge Hürden darstellen.
In der Auswertung wurde deutlich, welches Potenzial diese Zugänge haben – zum Beispiel:
• als kraftvolle Team-Übung zu Projektbeginn, um Erwartungen und Einstellungen sichtbar zu machen
• um Gruppendynamiken und „Schwarmintelligenz“ erfahrbar zu machen
• um andere, nicht nur sprachliche Formen von Erkenntnis zu ermöglichen
Und ja: Man muss sich darauf einlassen.
Gerade deshalb ermutigt uns das Feedback besonders: Diese Methoden lassen sich auch mit Zielgruppen erproben, die innovativen Formaten zunächst eher zurückhaltend begegnen. Sie können neue Zugänge eröffnen – gerade dort, wo klassische Formate an Grenzen stoßen.
Citizen Science lebt von Vielfalt. Vielleicht auch vom Mut, sie zu verkörpern.