Während der Konferenz präsentierten die Projektpartner die wichtigsten Projektergebnisse, darunter die Erhebung und Kartierung leerstehender Gebäude, die Methodik und Umsetzung der Bürger*innen-Beteiligung, das Multi-Stakeholder-Governance-Modell und nachhaltige Renovierungs- und Finanzierungskonzepte. Dabei diskutierten sie auch die Anwendung der Prinzipien des Neuen Europäischen Bauhauses im ländlichen Raum und zeigten praktische Beispiele für die partizipative Revitalisierung des ländlichen Raums auf.
Am zweiten Tag wurde RurALL durch Präsentationen des Interreg-Donau-Projekts Danube4Rural.com und der makroregionalen Aktivitäten zur Koordinierung der ländlichen Entwicklung im Rahmen der EU-Strategie für den Donauraum in den größeren europäischen politischen Kontext gestellt. In den Diskussionen wurden Zukunftsperspektiven für die ländliche Entwicklung erörtert. Eine Roundtable befasste sich mit der Herausforderung der Entvölkerung ländlicher Gebiete und der Notwendigkeit widerstandsfähiger, attraktiver Gemeinden aus der Sicht einiger Bürgermeister*innen im Donauraum.
Als Koordinator*innen des Community Engagement präsentierte das ZSI gemeinsam mit Zavod PIP den Prozess der Bürger*innenbeteiligung. Die Konferenz bot eine wichtige Gelegenheit, über die Errungenschaften des RurALL-Projekts zu reflektieren und Wege für eine weitere Zusammenarbeit nach Abschluss des Projekts zu diskutieren.