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30 Januar 2026

Innovation im Spannungsfeld zwischen globalem Wettbewerb und nachhaltiger, inklusiver Entwicklung

Die Relevanz sozialer Innovationen und die Grenzen des Technosolutionismus standen im Mittelpunkt der Podiumsdiskussion „Dynamiken des Neuen: Was ist Innovation und wer treibt sie an?“ Dabei wurde unter anderem erörtert, warum gerade in der heutigen Zeit soziale Innovation besonders wichtig ist. Ein Technosolutionismus-Ansatz, der allein auf technologische Lösungen setzt, greift zu kurz.

Die Veranstaltung, in Kooperation mit dem Postgraduate Center der Universität Wien, der Kaiserschild-Stiftung und APA Science, brachte Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis zusammen. Zu den Podiumsteilnehmer:innen gehörten Elisabeth Unterfrauner (ZSI), Eugenia Stamboliev (Universität Wien) und Georg Russegger (LBG), moderiert von Lena Yadlapalli (APA Science).

Elisabeth Unterfrauner, wissenschaftliche Leiterin des Zentrums für Soziale Innovation (ZSI), betonte, dass Innovation nicht nur durch neue Produkte oder Prozesse definiert wird. Eine wahre Innovation muss von der Gesellschaft angenommen und integriert werden. Sie hob hervor, dass technologische Innovationen nicht automatisch den Wohlstand steigern. Im Gegenteil, sie können soziale Herausforderungen, wie die Klimakrise, nicht allein bewältigen. Dennoch werden technische Innovationen politisch stark gefördert, was einen sehr einseitigen Blick auf Innovation darstellt.

Hier ein Bericht dazu von APA science.